Ich stelle immer wieder fest, dass sich Studierende schwertun, sobald es an eine eigene kleine Forschungsarbeit oder die empirische Abschlussarbeit geht. Selbst am Ende vom Masterstudiengang.
Das liegt meiner Meinung und Erfahrung nicht nur an den Studierenden selbst, sondern auch an der wenig praxisorientierten methodischen Ausbildung an den Universitäten. Man schreibt ein paar Statistikklausuren und besucht ein paar Vorlesungen zum Thema und schreibt am Ende auch wieder eine Klausur. Danach weiss man, wie es im Idealfall sein soll und rein theoretisch wie es funktioniert. Sitzt man dann aber vor einem Datensatz und soll eine Forschungsarbeit planen und durchführen, weiss man nicht, was man tun soll. Die Fähigkeit irgendwelche statistischen Werte von Hand zu berechnen nützt einem dann wenig.
Im Prinzip steht alles was man wissen muss schon im Wikipedia Artikel zum Stichwort Forschung. Die Frage wäre, was könnte man noch tun, abgesehen davon, von Seiten der Studierenden darauf hinzuwirken, dass es gerade bei den Forschungsmethoden möglichst praxisnah zugeht. Auch wenn das erstmal schwieriger ist, als eine Klausur zu schreiben.
Zunächst einmal wäre es vielleicht nützlich die genauen Probleme zu benennen. Was man dann daraus machen könnte und eine gewisse Unterstützung zu leisten, bin ich mir noch nicht sicher. Entweder eine Artikelserie, die auf spezielle Fragen eingeht, oder wäre ein Wiki die bessere Lösung?
Daher die Frage an meine Leser/innen, wie seht ihr das Problem und welche Maßnahmen würdet ihr vorschlagen?
Number of View :436