Soziologische Linkschau 3/15

Michael Hartmann zum Thema Leistungselite. (Der Standard)


Stephan Humer zur Zukunft der Internet Soziologie


20 questions to detect fake data scientists


Dan zum Thema „Game of Thrones und Transmedia Storytelling“ (YT Video)


Kulturkapital Podcast: Vom Forschen mit Grounded Theory


Neue Ausgabe des Soziologiemagazins zu dem Thema “Bildung, Wissen und Eliten – Wissen als Kapital und Ressource?”


SoWi-Stammtisch: Folge 19: Podcasts: Radio ohne Professionalitätsmagie


 

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Biased pictures in media

Lisa Wade from Sociological Images posted an article about the pictures of black men used by media are biased.

In recent time there several incidences where unarmed black men had been killed by white men or police officers. The last one occurred just a few days ago. The picture the media presented by the media led to a twitter campaign with the hashtag #IFTHEYGUNNEDMEDOWN. Where people posted two pictures of themselves, one which would lead to a positive impression and one with a negative connotation, asking which one would the media use if they where shot by the police. Continue reading

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Apokalypse? Ochjo…

Ein Reiter der Apokalypse?

Die Geschichte der Apokalypse ist einerseits eine Geschichte des Scheiterns, keine Prophezeiung ist jemals eingetreten und andererseits eine Erfolgsgeschichte, da sich die Gläubigen auch durch Enttäuschungen nicht davon abbringen lassen, dass es irgendwann doch noch passiert.

Der Wandel von einer religiösen zu einer weltlichen Apokalypse, die allerdings keine Hoffnung mehr auf Erlösung birgt, spiegelt sich überall wider. Wenn man es auf die Spitze treiben will, so könnte man sagen, dass selbst das verbreitete „Früher war alles besser“ Genörgel schon eine Art apokalyptische Weltsicht ist. Denn wenn alles immer schlechter wird, so steuert man auf einen Punkt zu, an dem es für die bestehende (schlechte) Ordnung keine Besserung mehr gibt. Eine (Er-)Lösung erscheint dann irgendwann nur noch in einer vollkommenen Erneuerung zu bestehen. Oder es endet halt alles in einem „großen Knall“. Continue reading

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Medien und Apokalypse

Imposante Bilder sind wichtig.

Die Medien berichten ja öfters mal über irgendwelche Prophezeiungen bezüglich des nächsten Weltuntergangs. Ein wenig Sensationslust ist ja immer nützlich, auch wenn die Journalisten selbst und wohl ein Großteil der Leserschaft nicht daran glaubt. Ebenso neigen die Medien dazu Zeitdiagnosen als Verfall zu deuten. Krisen und Katastrophen beherrschen die Schlagzeilen (vgl. Kaube 2008, 289). Kann man den Medien aber deswegen selbst eine apokalyptische Agenda unterstellen? Continue reading

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Apokalyptisches Lied

Der Song „This is the time“, geschrieben für den WWF, hat durchaus  apokalyptische Züge. Eine Entwicklung die zu einer Katastrophe führt und die es aufzuhalten gilt. In diesem Fall durch Umkehr zu einer besseren Verhaltensweise. Diese Sichtweise findet sich im Alten Testament, als der Untergang noch durch Verhaltensänderungen aufzuhalten war. In der modernen Apokalyptik ist dies nicht mehr möglich. Andererseits ist die Endgültigkeit der Vernichtung und die fehlende Erlösung ein Element moderner Apokalyptik. Dazu bald mehr.

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Die Brücke

Ein durchaus soziologischer Film. Wir lernen, wie Verhalten sich auf andere auswirkt und wieder auf einen zurückfällt und dass eine kooperative Lösung besser sein kann, als ein Beharren auf Standpunkten. Weitere Interpretationen und Gedanken könnt ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Bridge from Ting on Vimeo.

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Die Zukunftsperspektive des Radios

Der folgende Text ist eine Art Fazit zum Seminar über die Zukunft des Radios, aber auch eine persönliche Einschätzung der Entwicklung aus dem was dort besprochen wurde.

Über die Zukunft des Radio ist schon oft diskutiert worden. Durch das Internet hat diese Diskussion noch einmal an Fahrt gewonnen. Eine vollständige Verdrängung eines Mediums ist allerdings selten vorgekommen. Das Fernsehen hat weder das Radio noch die Zeitungen verdrängt, noch wird das Internet die anderen Medien verdrängen. Aber jedes neue Medium verändert die etablierten Medien, sofern es in gewissem Maße Verbreitung findet. Continue reading

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Immer dieselbe Leier. Oder: Anforderungen an eine Medientheorie.

Immer wenn ein neues Medium aufkommt, werden Weltuntergangsszenarien heraufbeschworen. Die Intellektuellen sehen die Kunst in Gefahr durch die niedere Massenkunst und überhaupt ist der Untergang des Abendlandes in Sichtweite.

Bei den Romanen hat man überlegt, ob Frauen diese überhaupt lesen dürften. Dem Kino hat man nachgesagt die Jugend zu verderben, mit den gleichen Argumenten, die heute für Computerspiele benutzt werden. Immer sieht jemand seine elitäre Sichtweise gefärdet. Durch das schnöde und Profane. Seien es Comics oder Fernsehen. Alles was man auf den ersten Blick verstehen kann ist schon Volksverblödung. Continue reading

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Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Seine Theorie und sein Medien- bzw. Kunstbegriff basieren auf der Theorie von Marx. Dessen Basis-Überbau-Theorem benutzt Benjamin als Grundlage seines Denkens. Das heißt, die Basis, also die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse, bedingt den Überbau, der wiederum spiegelt die Basis wider. Der Überbau reagiert allerdings nur langsam auf Veränderungen in der Basis. Continue reading

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