Bildungstheorie: Breen und Goldthorpe

Breen und Goldthorpe bauen ihre Theorie auf Boudon auf. Sie gehen ebenfalls von primären und sekundären Effekten der sozialen Herkunft aus, wobei die sekundären Effekte die Hauptrolle spielen. Diese wirken an Übergängen im Bildungssystem, an denen zwischen Verbleib und Verlassen entschieden wird. Zwar können die primären Effekte auch eine Rolle spielen, beispielsweise, wenn das Kind, aufgrund der schlechteren Startvoraussetzungen, nicht gut genug für einen höheren Bildungsabschluss ist, doch messen sie den sekundären einen höheren Einfluss bei (vgl. Breen & Goldthorpe 1997, 277). Continue reading

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