Berger / Luckmann: Gesellschaft als subjektive Wirklichkeit

Berger und Luckmann beschreiben, wie die Integration eines Individuums in die Gesellschaft, ihrer Theorie nach abläuft. Dabei wird die Gesellschaft und deren Wirklichkeit internalisiert. Sie sehen Gesellschaft als „dialektischen Prozess“, der aus den drei Komponenten Externalisierung, Objektivation und Internalisierung besteht (Berger / Luckmann, 139). Die Internalisierung findet in der primären Sozialisation statt. Darin wird der Mensch in die Gesellschaft integriert, in dem er die Regeln lernt. Dies geschieht, in Anlehnung an Mead, durch signifikante Andere (vgl. Berger / Luckmann, 141). Die primäre Sozialisation endet mit der erfolgreichen Internalisierung aller Regeln und der Vorstellung eines generalisierten Anderen, also der Verallgemeinerung der Regeln, die das Individuum durch die signifikanten Anderen vermittelt bekommen hat. Continue reading

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