Umzug

Das Blog läuft ab sofort unter soziobloge.DE. Bitte stellt die Links um und auch euren RSS Feed, falls ihr den abonniert habt. Die .net Adresse wird spätestens im Dezember abgeschaltet.

Sollten noch irgendwelche Fehlermeldungen auftauchen, die ich noch nicht entdeckt habe, sagt bitte bescheid.

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Apokalypse? Ne doch nicht

Sandale des Weltuntergangs-Propheten nach der Entrückung

Bisher sind noch keine Voraussagen bezüglich des Weltuntergangs eingetreten. Dies scheint aber bisher wenig Auswirkungen auf die Gläubigen gehabt zu haben. Auch über tausende Jahre enttäuschte Hoffnung auf das kommende Gottesreich hält die Menschen nicht davon ab, weiterhin daran zu glauben und neue Termine festzusetzen. Mal abgesehen von Geschäftemachern, die selbst wohl eher nicht daran glauben sondern nur damit ihr Geld verdienen, ist das für Gläubige natürlich ein Problem, wenn ihr Gott nicht kommt um sie zu erlösen.

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Eine kurze Geschichte der Apokalypse

Doomsday Machine

Fangen wir mal mit einer Definition des Wortes an. Das griechische Wort „Apokalypse“ bedeutet eigentlich nichts anderes als enthüllen oder offenbaren. Das Wort „Apokalyptik“ als „wissenschaftssprachliches Kunstwort“ (Schipper 2008, 74), geht zurück auf den Bibelwissenschaftler Friedrich Lücke, der von 1791 bis 1855 lebte. Man sieht, die Sache ist noch relativ neu. Eine Offenbarung ist in der Bibel etwas Alltägliches. Die Propheten beriefen sich immer auf eine göttliche Offenbarung, die ihnen widerfahren war. Lücke definiert den Begriff als eine spezielle Denkweise, die über die prophetische Botschaft hinausgeht und auf das Geheimnis des göttlichen Reiches und Heiles verweist. Eine Offenbarung, die überirdisch, göttlich ist und den wahren Weg zum Heil zeigt. „Der Apokalyptiker erwartet von der bestehenden Welt nichts mehr und von der zukünftigen alles“ (Schipper 2008,74). Der Idealzustand ist immer zukünftig und kann in der bestehenden Welt nicht aus eigener Kraft erreicht werden. Dies steht im Gegensatz zu den Propheten des Alten Testaments, die das Volk stehts zu einer besseren Verhaltensweise aufriefen. Das impliziert, eine Verbesserungsmöglichkeit innerhalb der vorhandenen Welt- und Sozialordnung (vgl. Schipper 2008,74f).

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Apokalypse? Jetzt erst recht!

Ein einsamer Einkaufswagen am Ende der Welt.

Die Apokalypse ist immer wieder ein interessantes Thema. Weltuntergangspropheten haben schon oft das Ende der Welt vorhergesagt. Passiert ist aber bisher wenig. Die Welt mag sich zwar geändert haben mit der Zeit, das Ende aller Tage scheint aber nicht dabei gewesen zu sein.

Zur Zeit ist ja der Weltuntergang für Dezember 2012 angesagt. (Zwischendurch wurden und werden wohl noch einige verkündet bis dahin.) Da endet dann angeblich der Maya Kalender. Mein Kalender für 2011 endete ja schon im letzten Jahr. Aber ich hatte zum Glück vorgesorgt und einen für 2012 gekauft. ;-) (weiterlesen …)

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Neues Jahr

Ich wünsche allen Lesern ein gutes neues Jahr. 2012 steht ja im Zeichen des Weltuntergangs, der aber auch wieder nicht kommen wird. Das wird auch an diesem Blog nicht vorbeigehen, aber ganz wissenschaftlich, wird darüber aufgeklärt. Also keine Panik und immer ein Handtuch zur Hand haben, dann kann nichts schiefgehen. ;-)

Es wird auch in diesem Jahr soziologisch weitergehen. Thematischer Schwerpunkt wird die Bildungssoziologie sein. Dazu kommt aber noch eine Prise Wirtschaftswissenschaft in Verbindung mit Theorien und Methodik.

Da die ersten Tests positiv verlaufen sind, habe ich beschlossen das Umfragetool, das ich benutze, welches mit der Software LimeSurvey läuft, für wissenschaftliche Zwecke zur Benutzung freizugeben. Wer es für seine eigene wissenschaftliche Forschung (also in jedem Fall unkommerziell) benutzen möchte, kann mich kontaktieren und ich richte einen Benutzeraccount ein. Allerdings erfolgt die Einarbeitung selbst und die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Ich kann dazu keinen Support leisten. Die Bedienung sollte sich aber von selbst erschließen. Da es ein Open Source System ist, gibt es auch online Hilfe. Die Daten können jederzeit in verschiedene Dateiformate Exportiert werden. Beispielsweise R oder SPSS.

Im neuen Jahr sollen auch andere hier zu Wort kommen. Gastbeiträge sind gerne gesehen. Anfragen diesbezüglich bitte über die Emailadresse im Impressum. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht natürlich nicht.

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Science Slam: Regelungstechnik erklärt alles

So wie es aussieht brauchen wir nur Regelungstechnik zu kapieren und schon sind alle unsere Probleme gelöst. Die Soziologie könnte sicher alles damit erklären. Aber wozu bräuchten wir sie dann noch? Darüber könnt ihr euch ja mal Gedanken machen. ;-)

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Apokalyptisches Lied

Der Song “This is the time”, geschrieben für den WWF, hat durchaus  apokalyptische Züge. Eine Entwicklung die zu einer Katastrophe führt und die es aufzuhalten gilt. In diesem Fall durch Umkehr zu einer besseren Verhaltensweise. Diese Sichtweise findet sich im Alten Testament, als der Untergang noch durch Verhaltensänderungen aufzuhalten war. In der modernen Apokalyptik ist dies nicht mehr möglich. Andererseits ist die Endgültigkeit der Vernichtung und die fehlende Erlösung ein Element moderner Apokalyptik. Dazu bald mehr.

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(Zwischen) Ergebnisse der Leserumfrage

Allgemein

Bis heute haben 24 Personen an der Umfrage teilgenommen, wobei nicht alle davon auch alle Fragen beantwortet haben.

Alter und Geschlecht

Die Teilnehmer der Umfrage sind zwischen 19 und 61 Jahren alt. Der Mittelwert liegt bei 31 Jahren und der Median bei 27. Von denen die ihr Geschlecht angegeben haben, sind zu rund 62% männlich und 38% weiblich. Das überrascht etwas, bei dem großen Frauenüberschuss in den Sozialwissenschaften. Vielleicht hat es aber auch mit der Bereitschaft zur Teilnahme an Umfragen zu tun. Das wäre dann mal ein Thema für einen separaten Artikel zum Thema Einflussfaktoren auf die Bereitschaft zur Teilnahme an (Online)Umfragen.

 Bildung und Ausbildung und Beruf

Bei der Bildung überwiegt erwartungsgemäß das Abitur mit 85% weit vor dem Fachabitur mit 10%. Ein Teilnehmer hat angegeben keinen Schulabschluss zu haben und ein weiterer zählt das Universitätsstudium noch als höchsten Schulabschluss. Letzteres ist vielleicht ein Grund die Frage zu präzisieren, um deutlich zu machen, dass nur allgemeinbildende Schulabschlüsse gemeint sind. Ein Studium ist ja schon berufsqualifizierend.

Die Berufsabschlüsse sind dominiert von Diplomabschlüssen mit 37,5% Magisterabschlüsse haben 18,8% der Teilnehmenden. Master und Bachelor haben jeweils zwei Personen angegeben. (Rund 12%). Die betriebliche Berufsausbildung ist mit 18,8% vertreten. Das ist natürlich erfreulich, dass nicht nur Akademiker die Texte lesen.

Die Sozialwissenschaften sind erwartungsgemäß bei den Studienthemen weit in der Mehrheit. Rund 72% der Befragten studieren Sozialwissenschaften. Sonstige Geisteswissenschaften sind noch mit 11% vertreten, was allerdings auch nur noch zwei Fälle ausmacht. Jeweils eine Person hat Natur- und Ingenieurwissenschaften studiert. Eine Person hat nicht studiert und ganze 6 haben keine Angabe gemacht. Das sind immerhin 25% der Gesamtstichprobe.

Die meisten Leser/-innen des Blogs studieren (41,7%). Rund 21% sind Vollzeit Berufstätig und 12,5% arbeiten in Teilzeit. Zwei sind Arbeitslos, wobei eine Person „Suchender“ angegeben hat. Ein Ersatzwort für Arbeitslos, das die Situation nicht so negativ beschreiben soll.

Motivation

Als Motivation zum Besuch der Seite wurde vor allem Interesse an der Soziologie bekundet. 13 Personen gaben dies an. Drei Befragte suchten jeweils Literatur für eine Studium oder Forschung. Sieben Personen haben Interesse an wissenschaftlichen Blogs. Die Frage beinhaltet die Möglichkeit für Mehrfachantworten.

Andere Blogs

Die Frage nach anderen wissenschaftlichen Blogs beantworteten dann auch erwartungsgemäß rund 71% positiv. Die Antworten auf die Frage, welche anderen wissenschaftlichen Blogs gelesen werden zeigt eine recht große Variation. Das Blogportal Scienceblogs und darauf befindliche Blogs wurde als einzelne Seite am meisten genannt. Insgesamt dominieren deutlich Blogs mit sozialwissenschaftlichen Themen. Wobei ich die Angabe einer Seite für Freikörperertüchtigung mal aus der Wertung genommen habe. Es mag zwar sicher ein wissenschaftliches Interesse an solchen Seiten bestehen, sie fällt allerdings nicht unter die Rubrik „Wissenschaftsblog“.

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Automatische fortlaufende Nummern

Als ich das Codebuch für mein Forschungsprojekt erstellte, wollte ich jeder Variable eine fortlaufende Nummer zuweisen. So kann ich sie schneller im Datensatz finden. Die Nummer entspricht dann einfach der Zeilennummer in der Variablenansicht im Statistikprogramm. (weiterlesen …)

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Seitenzahlen bei Duplexdruck

Wenn man ein Dokument doppelseitig ausdrucken möchte, müssen die Seitenzahlen in der Ausrichtung angepasst werden. Sonst sind diese bei jeder zweiten Seite falsch ausgerichtet. Bei OpenOffice geht das automatisch, sobald man im Druckertreiber den Duplexdruck aktiviert hat. Bei Microsoft Word* ist die Sache nicht ganz so einfach. (weiterlesen …)

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