Michael Hartmann über die Eliten und Hartz IV

In der ZEIT hat der Soziologe Michael Hartmann ein Interview zum Thema Eliten und Hartz IV gegeben. Darin beschreibt er die Veränderungen in den letzten Jahren und zeigt die Mechanismen auf, die hinter den aktuellen Debatten um „Leistungsträger“ und „Sozialschmarotzer“ stehen.

Dazu passt auch ein Kommentar bei Spiegel Online

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5 Responses to Michael Hartmann über die Eliten und Hartz IV

  1. Daß die Mittelschicht der Oberschicht der Oberschicht nachstrebt, ist ja schon eine historische Regel. Unterbrochen wurde sie mal während der Aufklärung, als sich das Bürgertum vom Adel abzugrenzen versuchte. Wir bräuchten wohl eine Art zweite Aufklärung.

    • Soziobloge says:

      Da wäre dann die Frage, auf welcher Basis und mit welchem Ziel. Da sehe ich noch Defizite. Zur Zeit scheint mir eher Panik auf einem Untergehenden Schiff zu sein, wo die Einen versuchen noch soviel Gold wie möglich aus dem Laderaum mitzunehmen und es in die Rettungsbote zu schaffen, während man den anderen Erzählt, dass es gar nicht untergeht. Die Sache mit der Mittelschicht erinnert ein wenig an das Liegestuhlszenario auf dem Kreuzfahrtschiff bei Popitz in seinem Buch „Phänomene der Macht“, um mal im Bild zu bleiben.

  2. Erzähl mal, habe das Buch nicht gelesen.

    • Soziobloge says:

      Ich merk grad, ich habe dazu noch gar keinen Artikel geschrieben. Irgendwo hab ich noch ne Zusammenfassung von dem Buch. Die werd ich mal überarbeiten und dann einen eigenen Artikel dazu machen.

  3. kiki says:

    Das ist ja verrückt… dass der eigentliche Grund weswegen sich viele Menschen aus der Gesellschaft über Leistungsempfänger aufregen der ist, dass sie auch mal gerne zu der Oberschicht gehören wollen und sich deswegen von der Unterschicht abgrenzen müssen. Wie in der Schule, wenn man jmd schwächeren verhaut um auch mal cool zu sein. Ziemlich frustrierend.

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