Forschungsfragen: Weniger ist mehr

Ich wollte ja eigentlich mal eine Serie dazu machen, aber Karen Sternheimer vom Everyday Sociology Blog hat eine sehr gute Zusammenfassung zum Thema Forschungsfragen geschrieben.

Studenten neigen dazu große Fragen zu stellen, weil sie denken, alles andere wäre nicht gut genug. Dabei geht es dann meist nur um eine Hausarbeit, die von sich aus schon knapp gehalten werden muss. Wenn man mal genauer über eine Fragestellung nachdenkt, so findet man recht schnell heraus, dass selbst die scheinbar kleinsten Fragen schon ziemlichen Aufwand bedeuten und viel mehr dahinter steckt, als man zunächst vermutet. Abgesehen davon sind „kleine“ Fragen keineswegs weniger wert als „große“ Fragen.

Ihr Fazit ist daher auch:

The impulse to ask big questions is a good one, as is the desire for big answers. But the answers arrive in small packages, little by little. As much as we might wish to find the answers in one study, it takes many studies—and many researchers—to get big results.

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