Erste Überlegungen für eine Datenbank

Bei der Einrichtung einer neuen Datenbank gibt es einiges zu beachten. Wer nicht alles haargenau plant hat am Ende nur doppelte Arbeit. So erging es mir vor Jahren, als sich herausstellte, dass mein erstes Layout völlig unzureichend war und ich alles noch einmal neu machen musste. Daher ein paar kleine Tipps für die Einrichtung

Zuerst sollte man sich darüber Gedanken machen, was für Daten gespeichert werden sollen. Beispielsweise nur Adressdaten oder noch weitere Informationen. Teilt man die Daten in mehrere Tabellen auf, muss ein gemeinsames Schlüsselfeld vorhanden sein um die Daten eindeutig zuordnen zu können.

Wichtig ist auch die Aufteilung der Daten in Felder. Adressdaten sind hier ein gutes Beispiel. Es ist beispielsweise von Vorteil, den Vor- und Nachnamen in getrennten Feldern zu speichern, da so eine Sortierung und Filterung danach möglich ist. Ebenso sollten die Stadt und die Postleitzahl getrennt sein.

Die Art der Daten hat auch Auswirkungen auf die Arten von Feldern. Beispielsweise Textfelder, reine Zahlenfelder, oder Datumsfelder. Es gibt verschiedene Arten von Textfeldern und Zahlenfeldern. In MS Access gibt es normale Textfelder mit maximal 255 Zeichen Fassungsvermögen und Memofelder, die bis zu 65.535 Zeichen enthalten können. Je nach Typ eines Zahlenfeldes können unterschiedliche Zahlen gespeichert werden.  Prinzipiell gilt das aber für alle Datenbanksysteme.

Zahlenfelder sind notwendig, wenn man mit dem Inhalt rechnen möchte. Mit Textfeldern ist dies nicht möglich, da diese als String definiert sind. Für Kalenderdaten sollte auf jeden Fall ein Datumsfeld angelegt werden. Das garantiert ein einheitliches Format für Berechnungen.

Das sind erstmal grob die Überlegungen, die man vor der Erstellung einer Datenbank anstellen sollte. Weitere Informationen gibt es beispielsweise in folgenden Büchern:

Saake, Gunter; Kai-Uwe Sattler; Andreas Heuer(2008): Datenbanken – Konzepte und Sprachen. Redline GmbH, Heidelberg.

Seimert Winfried (2010): Das Einsteigerseminar Microsoft Access 2010. Bhv, Heidelberg.

Kolberg, Michael (2010): Access 2010 – Intelligentes Datenmanagement. Markt+Technik Verlag, München.

 

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