Soziologische Linkschau 7/16


Dr John Goldthorpe: Decades of investment in education have not improved social mobility (The Guardian)


Matthias Burchardt: Die Krise selbstgesteuerten Lernens (SWR)


Karim El-Gawhary: Taktik des IS in Europa (ORF)


Warum Geld immer da bleibt, wo es ist (DRadio Wissen)


Heinz Bude „Die Verbitterten ergreifen das Wort“ (Handelsblatt)


Seth Godin: Survey questions


Christina Müller: Macht die französische Terrorismusforschung bald Politik?


Keine Angst vor dem Studium: Das Projekt „DeinWeg@Uni“ an der Heinrich-Heine-Universität


Paleo – Wieder eine neue Crash-Diät? Eine Analyse im Social Web“ (Mafolution)


Stichprobe oder BigData? (Marktforschung.de)


Andreas Diekmann über Wahlforschung (Süddeutsche Zeitung)


Zellmedien Podcast Folge 3 (Biologie)


 

 

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Daten visualisieren mit D3.js

Beim letzten Meetup der MunichJS User Group gab es einen interessanten Vortrag von Elisabeth Engel über D3.js. D3.js oder Data Driven Document ist ein Javascript Framework zur Datenvisualisierung. Es vereinfacht die Manipulation von Dokumenten im Browser um Grafiken aus Daten zu erstellen.

Daten können im CSV, TSV oder JSON Format importiert werden. Die Grafiken basieren auf dem SVG Format. Für Standardgrafiken gibt es sicher einfachere Tools, wer aber komplexere Visualisierungen erstellen möchte ist mit diesem Paket gut bedient.

Hier findet man eine schöne Sammlung von Visualisierungen mit D3.js.

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ahoi data

ahoi data heißt das Blog von Niels Ohlsen. Seines Zeichens Doktorand an der Universität Bremen. (Er hat übrigens mit mir den Master-Studiengang Soziologie & Sozialforschung in Bremen studiert.)

Darin geht es um Statistische Auswertungen und Visualisierungen. Die ersten Beiträge zum Thema Twitter Mining sind schonmal sehr interessant. Nach sowas habe ich schon länger mal gesucht. Muss ich wohl doch noch R lernen.

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Bad Survey Questions

Jay Livingston, from Sociological Images, wrote a short but impressive article about survey questions and why they matter. He called it „WHY SURVEY QUESTIONS MATTER: BLASPHEMY EDITION

It’s an extreme example but it clearly shows that the question itself has a huge influence on the answer. So always be aware of the words you use and don’t try to influence the respondents.

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Warum Soziologen Interesse an Informatik haben sollten

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Auf den ersten Blick haben Informatik und Soziologie wenig miteinander zu tun. Vielleicht sollte ich auch eher sagen, ein Soziologe sollte auch immer ein Programmierer sein. Informatik geht ja doch über das reine Programmieren hinaus. Es kommt auch darauf an, welche Richtung man einschlagen will. In der theoretischen Soziologie ist es wahrscheinlich weniger notwendig. Wer aber empirisch forschen möchte (egal ob in der Wissenschaft oder Wirtschaft), der wird um den Kontakt mit Programmiersprachen nicht  herum kommen. Durch neue Kanäle für Umfragen, rücken Themen aus der Informatik auch in die Soziologie und deren Berufsfelder vor. Die Datenbanken werden immer größer und komplexer. Es gibt inzwischen eigene Forschungsbereiche, die sich mit der Archivierung von qualitativen und quantitativen Daten beschäftigen. Man sollte also wenigstens am Programmieren interessiert sein, sofern man in diesem Bereich mal arbeiten möchte.

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Forschen aber wie? Teil 1: Die Themenfindung und Fragestellung

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon angekündigt, eine Serie zum Thema Konzeption eines Forschungsvorhabens oder einer Hausarbeit zu starten. Ich habe diesen Beitrag  im Soziologieforum mal als Anlass für eine erste Folge genommen. Im Folgenden werde ich den Beitrag als Beispiel nehmen, jeweils zitieren und dazu meine Vermutungen über die Probleme und deren mögliche Lösungen präsentieren. Die Tipps in dieser Serie orientieren sich an praktischen Problemen bei der Themenfindung und Durchführung eines Forschungsvorhabens. Wobei der Fokus auf universitäre Forschung liegt. Es soll also vor allem Studierenden eine Orientierung geboten werden, die, meiner Beobachtung nach, vielfach fehlt. Vielleicht findet sich auch für das universitäre Lehrpersonal die eine oder andere Inspiration, ihren Unterricht zu verbessern. Andererseits bin ich immer offen für Verbesserungsvorschläge meiner Ansichten zu dem Thema. Continue reading

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Prozente oder absolute Anzahl?

Prozente oder absolute Zahlen? Eine Frage die mir schon öfter begegnet ist. Das Hauptargument gegen Prozentzahlen ist, dass gerade bei einer kleinen Anzahl, der Eindruck entsteht, man könne die Zahlen verallgemeinern, oder es würden höhere Fallzahlen suggerieren. Einerseits ist es natürlich schon etwas fragwürdig, wenn man schreibt, dass beispielsweise 20% irgendwas angegeben haben, die 20% aber nur 3 Fälle repräsentieren. In einer Tabelle mit Zahlen ist das auch ok. Die Frage, die mich aktuell beschäftigt, ist auf Diagramme bezogen. Continue reading

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Mehrfachantworten im Datensatz kodieren

Bei der Kodierung eines Fragebogens kommt es vor, dass man eine Frage mit Mehrfachantworten umsetzen muss. Da man in eine Variable nur jeweils einen Wert einfügen kann, muss man in diesem Fall andere Methoden anwenden. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden das Problem zu lösen.

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