Marshall McLuhan: Die magischen Kanäle

Um den Ausspruch „Das Medium ist die Botschaft“ von Marshall McLuhan zu verstehen, muss man wissen, dass er einen sehr weiten Medienbegriff hat. In den meisten Fällen versteht man unter einem Medium, einen Informationsträger, beispielsweise einen Fernseher oder ein Blatt Papier. Der Medienbegriff von McLuhan geht allerdings wesentlich weiter. Er bezeichnet alles als Medium. Eine Maschine die ein Produkt herstellt ist genauso ein Medium wie eine Schallplatte oder ein Telefon. Der Inhalt ist dabei nicht entscheidend. Continue reading

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Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Seine Theorie und sein Medien- bzw. Kunstbegriff basieren auf der Theorie von Marx. Dessen Basis-Überbau-Theorem benutzt Benjamin als Grundlage seines Denkens. Das heißt, die Basis, also die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse, bedingt den Überbau, der wiederum spiegelt die Basis wider. Der Überbau reagiert allerdings nur langsam auf Veränderungen in der Basis. Continue reading

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Umberto Eco: Kritik an der Kulturindustrie

Umberto Eco wirft Adorno und Horkheimer vor, sich auf einen elitären Standpunkt zurückzuziehen und „Theorien über den Zerfall“ aufzustellen (Eco, 15). Massenkultur ist demnach eine Degenerierung von Kultur. Gleichzeitig erfinden sie, wie Eco sie nennt, Begriffsfetische. Ein Begriffsfetisch dient dazu, die Diskussion emotional zu machen und sie damit zu verhindern. In dem Adorno und Horkheimer die beiden Begriffe Kultur und Industrie zusammenfügen, bilden sie einen besonders starken Begriffsfetisch, der durch den großen Gegensatz der beiden Begriffe eine zwar sehr emotionale aber wenig sinnvolle Diskussion auslöst (vgl. Eco, 19). Continue reading

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T.W. Adorno: Resümee über die Kulturindustrie

Adorno bezieht sich auf das Buch Dialektik der Aufklärung, das er zusammen mit Horkheimer geschrieben hatte. Er betont, dass sie darin den Begriff der Massenkultur durch den Begriff der Kulturindustrie ersetzt haben. Adorno begründet dies damit, dass der Begriff Massenkultur impliziert, dass diese Kultur von den Massen selbst gestaltet wird. Da er aber davon ausgeht, dass die Massenkultur von Oben gestaltet und gesteuert wird, erscheint ihm der Begriff der Kulturindustrie passender und unmissverständlicher (vgl. Adorno, S. 202). Der Begriff der Industrie bezieht er auf die standardisierten Inhalte und Verbreitungstechniken, aber nicht auf die Art der Produktion (vgl. Adorno, S. 204). Continue reading

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Berger / Luckmann: Gesellschaft als subjektive Wirklichkeit

Berger und Luckmann beschreiben, wie die Integration eines Individuums in die Gesellschaft, ihrer Theorie nach abläuft. Dabei wird die Gesellschaft und deren Wirklichkeit internalisiert. Sie sehen Gesellschaft als „dialektischen Prozess“, der aus den drei Komponenten Externalisierung, Objektivation und Internalisierung besteht (Berger / Luckmann, 139). Die Internalisierung findet in der primären Sozialisation statt. Darin wird der Mensch in die Gesellschaft integriert, in dem er die Regeln lernt. Dies geschieht, in Anlehnung an Mead, durch signifikante Andere (vgl. Berger / Luckmann, 141). Die primäre Sozialisation endet mit der erfolgreichen Internalisierung aller Regeln und der Vorstellung eines generalisierten Anderen, also der Verallgemeinerung der Regeln, die das Individuum durch die signifikanten Anderen vermittelt bekommen hat. Continue reading

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Karl Mannheim: Das Problem der Generationen

In seinem Text, „Das Problem der Generationen“, der 1928 in der Zeitschrift „Kölner Vierteljahreshefte für Soziologie erschienen ist, versucht Karl Mannheim ein Konzept für eine Theorie zur soziologischen Generationenproblematik zu entwerfen. Continue reading

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