Faktoren der Berufswahl

Bei der Berufswahl spielen diverse Faktoren eine Rolle. Diese lassen sich in persönliche und soziale Faktoren unterteilen. Persönliche Faktoren sind die persönliche Eignung für einen Beruf, die Neigungen für bestimmte Berufe, die allgemeinen Charaktereigenschaften, die individuellen Verhaltensweisen und Fähigkeiten.

Die sozialen Faktoren sind die Familie und deren sozialer Hintergrund und Schichtzugehörigkeit, sowie schulische und berufliche Bildung/Status der Eltern, der Wohnort und der Freundeskreis. (weiterlesen …)

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Institutionalisierung, Internationalisierung und die Auswirkungen auf den Lebenslauf Teil V

Hier nun das Fazit und die gesamte Literaturliste dieser kleinen Serie.

Mayers und Müllers Ansatz, den Staat in die Lebenslaufforschung einzubeziehen ist ein guter Versuch, mehr Einflussfaktoren einzubeziehen. Die Frage ist nur, ob er in seinem Konzept den Staat nicht überbewertet. Kritisch ist hier das Argument der funktionellen Rationalität. Eine blinde Ausrichtung an staatlichen Leistungen, die zum eigenen Ziel werden, kommt eher selten vor. Zwar mag beispielsweise die inzwischen abgeschaffte Wohnungsbauprämie eine Entscheidung zugunsten eines Hauskaufs beeinflusst haben. Sie ist aber nicht als alleinige Ursache zu sehen, und schon gar nicht als Ziel, das Haus zu bauen um die Förderung zu bekommen, zumal in diesem Fall die eigenen Kosten dafür immens hoch sind. (weiterlesen …)

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Institutionalisierung, Internationalisierung und die Auswirkungen auf den Lebenslauf Teil IV

Die Europäische Union

Die EU war ebenso nicht für Bildung zuständig. Wobei die Verknüpfung von Bildung und Wirtschaft auch hier eine gewisse Beteiligung ermöglichte. Im Vertrag von Maastricht wurde allerdings die vorrangige Zuständigkeit der Staaten für Bildung und wies der EU allenfalls eine beratende Rolle zu (vgl. Martens / Weymann, 263). (weiterlesen …)

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Institutionalisierung, Internationalisierung und die Auswirkungen auf den Lebenslauf Teil III

OECD

Die OECD wurde 1961 gegründet. Eine Zuständigkeit im Bildungssektor war zunächst nicht vorgesehen. Trotzdem war sie von Anfang an in diesem Feld aktiv (vgl. Martens / Weymann, 258f). (weiterlesen …)

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Institutionalisierung, Internationalisierung und die Auswirkungen auf den Lebenslauf Teil II

Die Internationalisierung der Bildungspolitik: Konvergenz nationaler Pfade?

Kerstin Martens und Ansgar Weymann versuchen die Internationalisierung der Bildungspolitik anhand der EU und des Bologna-Prozesses, sowie der OECD am Beispiel der PISA Tests zu erklären. (weiterlesen …)

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Institutionalisierung, Internationalisierung und die Auswirkungen auf den Lebenslauf Teil I

In dieser kleinen Serie wird auf den Staat und staatliche Institutionen als Hauptakteur im Lebensverlauf eingegangen. In jedem Teil wird ein anderer Aspekt behandelt und in der letzten Folge ein Fazit gezogen. Die gesamte Literaturliste wird dann mit dem letzten Artikel erscheinen. (weiterlesen …)

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Soziologie des Lebensverlaufs

Hier mal eine kleine Einführung in die Soziologie des Lebenslaufs. Ein kleiner Abriss der Sichtweise und der empirischen Methoden.

Die Soziologie des Lebensverlaufs sieht einzelne Ereignisse im Leben nicht für sich, sondern versucht diese in den Verlauf eines Lebens einzubetten und so besser zu verstehen. (weiterlesen …)

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Forschung: Theoretisches Modell vom Übergang zum Zweiten Bildungsweg

Basierend auf diesem Eintrag zu Werterwartungstheorie.

Zunächst eine kurze Definition zum Zweiten Bildungsweg (ZBW). Darunter verstehe ich den Besuch eines Abendgymnasiums oder eines Kollegs, mit dem Ziel das Abitur zu erreichen. Es ist also keine berufliche Weiterbildung, sondern nur das Nachholen eines allgemeinbildenden Schulabschlusses, in dem Fall das Abitur. (weiterlesen …)

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Die Werterwartungstheorie zur Erklärung von Bildungsungleichheiten

Die Werterwartungstheorie auf Grundlage der Überlegungen von Esser und Boudon (Esser 1999; Boudon 1974). Soll die soziale Ungleichheit im Bildungssystem erklären.

Esser geht in seinem Grundmodell davon aus, dass die Eltern der Kinder zwei Entscheidungsmöglichkeiten haben. Entweder sie schicken ihre Kinder auf die Hauptschule, oder auf eine weiterführende Schule. Diese Entscheidung hat Folgen und zwar im Sinne von Kosten und Nutzen. Zu den Kosten zählt er einen eventuellen Statusverlust im Vergleich zu den Eltern, sowie in Entgangenem Einkommen bei früherem Eintritt in den Beruf. Der Nutzen, wäre der Zugang zu einem bestimmten Beruf (vgl. Esser, 266f). (weiterlesen …)

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